Affinity Designer für Windows

Die Software Affinity Designer aus dem Hause Serif ist nun für Windows in einer Beta-Version verfügbar. Beim Affinity Designer handelt es sich um ein Vektorenprogramm. Eine Vektorgrafik im Gegensatz zu einer Rastergrafik (Pixelgrafik) hat den Vorteil, dass sie sich beliebig skalieren lässt ohne dabei einen Qualitätsverlust zu erleiden.

Natürlich lässt sich auch eine Rastergrafik in diesem Programm bearbeiten. Im Gegensatz zu Word lässt sich hier Milimetergenau arbeiten. Drehen, Wenden, Einfärben, Verschieben. Das alles mit wenigen Handgriffen und in Sekunden. Wenn man sich in ein solches Programm eingearbeitet hat, sind die Vorteile unverkennbar. Ein bisschen Zeit muss man schon mitbringen. Die spart man dann aber später wieder ein.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt,  arbeite ich seit geraumer Zeit mit der Open Source Software Inkscape. Eine gute, relativ einfach zu verstehende aber vor allem kostengünstige Software. Mit dem Affinity Designer bekommt nun aber sowohl das günstige Inkscape als auch das hochpreisige Abo für den Illustrator von Adobe mächtig Konkurrenz.

Wer den Affinity Designer in der Beta Version für Windows oder Demoversion für Mac gerne mal testen möchte, kann das kostenlos tun. Ob sich ein blick lohnt? Hier meine Einschätzung nach ein paar Stunden gebrauch:

 Affinity Designer
Affinity Designer beim Test

Erster Eindruck:

Gestern wurde die Beta Version veröffentlicht und ich habe sie mir gleich installiert und ein bisschen damit rumgespielt. Die Oberfläche ist schlank, übersichtlich und modern. Wer schon mit Grafikprogrammen oder mit einem Vekorprogramm gearbeitet hat, wird sich relativ schnell zuhause fühlen. Das Wohlfühlen ist für mich auch mit das wichtigste an einem Programm. Es soll mich in meiner Arbeit unterstützen. Funktionen suchen etc. gehört zu den Sachen, die ich überhaupt nicht mag. 

In seiner jetzigen Version bietet das Programm nicht dem Umfang eines Adobe Illustrator. Für mich persönlich ist das von keiner großen Bedeutung. Denn ich nutze bei Illustrator auch nur wenige Funktionen. Was auch daran liegen mag, dass ich letzten Endes eben nur ein Prototyp herstelle und keine Datei für den Drucker fertig machen muss.

Um es auf den Punkt zu bringen, ich habe mich schon nach wenigen Stunden verliebt. Der Affinity Designer läuft schnell und stabil. Zudem besitzt er für meinen Gebrauch ausreichende Funktionen, welche gut zu finden und anzuwenden sind. Hier hat er ganz klar Stärken gegenüber Inkscape. Inkscape besitzt vom Umfang her ähnliche gute Funktionen. Doch oftmals sind diese gut versteckt.  Zu Adobe kann ich wenig Vergleiche ziehen. Doch der einmalige Preis von 50€ hört sich super an. Ich würde sogar mehr dafür ausgeben, solange dann das Programm dafür frei von einem Abo Modell bleibt.

 

Und nun…?

Ich werde die Tage verstärkt mit dem Affinity Designer arbeiten. Wenn es Interesse gibt, kann ich in ein paar Wochen auch noch einmal eine ausführlichere Review schreiben.  Vielleicht wäre es für den einen oder anderen auch interessant, wenn ich anhand eines Videos zeigen würde, wie man mit dem Affinity Designer oder Inkscape Prototypen einfach und effektiv umsetzen kann. Ich bin kein Profi, was die Handhabung von Vektorprogrammen angeht, dafür kenne ich die wichtigsten Funktionen, die man braucht um Prototypen herzustellen.
Wenn dies für dich interessant sein könnte, lasst es mich einfach wissen und schreibt mir eine Mail oder in die Kommentare.

 

2 Gedanken zu „Affinity Designer für Windows

  1. Cool, freut mich. Und ein Photoshop-Pendant gibt es oder wird es aus gleichem Hause auch noch geben. Mein Kollege verwendet das Programm schon seit einiger Zeit und ist rundum zufrieden. Ich nutze das Adobe-Abo, bin den neuen Programmen von Affinity gegenüber aber nicht abgeneigt.

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