Bericht von der internationalen Spieleerfindermesse in Haar

Vom 27. – 28.02.2015 hat die internationale Spielerfindermesse in Haar (München) statt gefunden. Ich war vor Ort, um meine Prototypen vorzustellen. Abgesehen davon ist München meiner Meinung nach immer eine Reise wert. Der Englische Garten lädt ein die Seele baumeln zu lassen und viele gute Museen sind perfekt, um sich zu neuen Spieleideen inspirieren zu lassen. Die Spielerfindermesse selbst findet im Bürgerzentrum von Haar statt. Dieses ist fast schon unauffällig und so bin ich zweimal vorbei gelaufen. Hatte ich doch auch eine große Menschenschlange vor dem Eingang erwartet. Diese war aber nicht anzutreffen. Im Bürgerzentrum angekommen war eine sehr positiv Atmosphäre zu spüren. Alle Autoren waren entspannt und auch die Redakteure machten einen entspannten Eindruck. Ich hatte im Vorfeld keine Termine mit Redakteuren ausgemacht, sondern sprach die Redakteure vor Ort direkt an. Die meisten nahmen sich die Zeit bzw. versicherten zu einem späteren Zeitpunkt noch vorbei zu schauen. Die restliche Zeit nutzte ich, um Gespräch mit anderen Autoren zu führen. Einige Autoren waren auch dazu bereit, gegenseitig Spiele zu testen. So kamen viele neue Gedanken und Ideen auf. Dieser Mix aus Gespräche mit Redakteuren und Kollegen sowie den vielen Testpartien hat mir sehr gut gefallen. Sehr positiv aufgefallen ist mir auch, dass die Organisatoren vom Spielearchiv in Haar selbständig zu den Autoren gegangen sind und mit ihnen ihre Spiele getestet bzw. Gespräche geführt haben. Einige Autoren, welche sonst wohl alleine geblieben wären hatten so die Chance ihre Spiele jemand vorzustellen. Bei einigen Autoren beobachtete ich, dass diese danach Mut geschöpft haben um selbständig Redakteure anzusprechen. Haar ist vor allem eins: Gemütlich. Es ist wie ein altes Klassentreffen. Wer die Möglichkeit hat nach Haar zu kommen sollte diese nutzen. Es gibt eigentlich nur einen Wehmutstropfen: Die meisten Redakteure sind nur Freitags vor Ort und auch viele Autoren packen Samstag relativ früh zusammen. Das ist schade und evtl. muss hier überlegt werden, wie der Samstagvormittag und -nachmittag aufgewertet werden kann. Sonst halte ich Haar für eine rundum gelungen Sache. Wenn ich mich entscheiden müsste zwischen Göttingen und Haar… ich würde Haar vorziehen. Da ich aber zu beidem gehen werde stellt sich diese Frage für mich nicht. So bleibt mir nur zu sagen: Haar wir sehen uns im nächsten Jahr. – Den Podcast als Downloaden gibt es hier – Den Podcast auf Youtube anhören kann man hier (kommt noch)

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