Projekt Tagebuch – „Funny Galaxy“

Ich danke euch für eure Kommentare. Schreibt ruhiger weiter – ich lese alle und mach mir über alle Gedanken, auch wenn ich nicht alle kommentiere.

Ich habe mich für das einfache Design entschieden. Zwei Gründe habe ich dafür. Zum einen ist es für mich, als Laie einfacher umzusetzen. Bei Fotorealismus wäre ich glaube sowieso nie zufrieden. Zum anderen bin ich der Meinung, dass die Grafik auch schon informationen darüber transportiert, was ein Spieler von einem Spiel zu erwarten hat. Wenn ich mir von Fabelsaft nur das Cover anschaue, weiß ich doch in etwa schon was mich für ein Spiel erwartet. Ein einfaches und lustiges Spiel für die Familie. Ein Spiel, bei dem ich total irritiert wurde, war Hawaii vom Hans im Glück Verlag. Das Spiel vermittelte mir durch die Grafik ein einfaches und lockeres Spiel zu sein. Dahinter verbirgt sich dann aber ein Knallhartes Strategie und Taktikspiel – welches zumindest ich nicht so erwartet habe. Das Spiel ist super und die Grafik gefällt mir auch gut. Habt ihr da Beispiele, wo es euch ähnlich gegangen ist, oder seht ihr das ganz anders?
Wie gesagt, mein Spiel sollte eher mit einem Schmunzeln, einer Portion Schadenfreude und nicht allzu verbissen gespielt werden. Ich finde, dass einfache Design könnte das ganz gut einfangen. Mal schauen, wie das dann der geneigte Spieler sieht.

Wie dem auch sei, ich habe mir heute Morgen zuerst einmal die Planeten vorgenommen. Für das 4 Personenspiel brauche ich 15 Planeten. Ich habe jetzt mal 5 erstellt und werde diese dann einfach leicht abwandeln. Zumindest vorerst. Mal schauen, ob ich am Ende dann nochmal ein paar Individuelle erstelle.


 Morgen kümmer ich mich dann um den Spielplan und erzähl ein bisschen mehr über das Spiel. Feedback, Rückmeldung oder Anregungen einfach in die Kommentare.  Weiter bei Tag 3 geht es hier.

187 Gedanken zu „Projekt Tagebuch – „Funny Galaxy“

  1. Hi Manu,
    das klingt aber interessant. Ich bleib da auf jeden Fall mal dran. Wenn Du magst, kann ich gerne Deinen Text ein wenig überarbeiten. Finde die Idee gut, aber vielleicht kann man da wirklich etwas mehr rausholen. Damit auch Deine Frau damit zufrieden ist. ;-)

      1. „Hallo und einen schönen guten Morgen! Ich möchte Sie ganz herzlich in unserem Sonnensystem willkommen heißen. Wie es aussieht, sind Sie auserwählt, den Rest Ihres Daseins in unserem schönen, heiteren und rundum gutgelaunten..
        Ach, wissen Sie was? Mir geht das langsam auf die Nerven. Als Erstkontakter bin ich vertraglich dazu verpflichtet, diesen ganzen Schönsprech herunterzuseiern. Ich will das aber nicht mehr!
        Ich bin auch nur hier, weil ich aus dem Sol-System verbannt wurde.
        Mensch XI-105-M-13 hat durch das wiederholte Erzählen von Witzen am Arbeitsplatz, die Produktivität der Station „Exploit Mars“ um ganze 0,000002% gesenkt. Für ein solches Vergehen kann es nur die Höchststrafe geben: Verbannung.
        Das stand damals wirklich in der Urteilsbegründung! Aber wem erzähle ich das? Sie sind ja sicher auch nicht grundlos hergeschickt worden. Lassen Sie mich raten: Sie sind hauptberuflicher Telefondesinfizierer?
        Kleiner Spaß meinerseits, nichts für ungut. Ach so, sie wissen gar nicht, warum sie hier sind? Hm, als sie mich loswerden wollten, hat die Menschheit gerade riesige Fortschritte im Bereich der Gedächtnisreprogrammierung gemacht. Sieht so aus, als wäre die Forschung erfolgreich gewesen, was? Haha. Ha. Hm. Ja. Also, wie dem auch sei, sie scheinen mir recht fähig zu sein. Nicht auf den Kopf gefallen sozusagen. Da sie mir, also, ich meine, uns, nun einmal zugeteilt wurden und wir aufgrund eines bedauerlichen Zwischenfalls mit einem Blumentopf und einem Blauwal ohnehin einen neuen Drohnencontroller suchen, dachte ich mir, sie könnten das vielleicht übernehmen?
        Wir brauchen die Drohnen zur Kontrolle der Planeten und Monde dieses Systems. Wissen Sie, die Menschenrechtscharta der Vereinigten Systeme erlaubt kein konkurrenzloses Herumsitzen. Daher sind wir hier in 5 Clans eingeteilt. Oder Familien, wenn sie so wollen. Damit wir unsere Zeit nicht nutzlos absitzen, ist es uns auferlegt, über die Kontrolle der hiesigen Ressourcen zu streiten und ganz ehrlich, ich wäre gern mal wieder der Anführer. Meinen Sie, Sie könnten mir dabei helfen?“

        Nein, das klingt erschreckend nach Arbeit! (Lies Abschnitt 1)

        Auf jeden Fall. Wo soll ich anfangen? (Lies Abschnitt 2)

        1 – Lege das Logbuch zurück in die Spielschachtel. Schließe diese. Verkaufe sie in der elektronischen Bucht oder auf einer Plattform Deiner Wahl. Kaufe Dir vom Erlös ein anderes Spiel. Oder ein Buch. Oder geh ins Stadion, das kann uns ja egal sein, was Du mit Deinem Geld anstellst.

        2 – Wie schon gesagt, jeder Spieler ist einem anderen Clan zugeteilt. Es geht nur um eines: Einfluss! Naja, und Geld. Und wahrscheinlich Macht. Vielleicht sogar um niedliche Kätzchen.
        Jedenfalls gilt es, den eigenen Clan zum einflussreichsten des gesamten Sonnensystems zu machen. Wem es gelingt, über drei Zeitalter am meisten davon anzusammeln, darf sich ewiger Herrscher nennen. Oder Gottkönig. Oder Imperator auf Lebenszeit. Wie auch immer, die anderen müssen für ihn fortan das Kopieren und Kaffeekochen und Hofausfegen erledigen. So ist das nämlich als Gottimperatorkaiserchef!
        Oder sie setzen ihn in der nächsten Partie einfach wieder ab. Das ist nämlich das Problem am Herrschen: Diese ewigen Neider!
        Also los, hopp, rein in die Kommandozentrale, wo ein freundlicher Assistent bereitsteht, das Spiel zu erklären.

      2. Das wären mal so meine Gedanken. Kann man sicher noch dran arbeiten. Wer SciFi und Humor mag, will halt immer Anspielungen auf den Anhalter, daher der Telefondesinfizierer und der Wal/Blumentopf-Unfall.
        Eventuell könnte man auch jede neue Partie mit einem Zurücksetzen der Zeitschleife erklären, oder ähnliches. Da kann viel Humor drinstecken.
        Grundlegend würde ich dann auch versuchen, die Regel dem Einleitungstext anzupassen. Kennste ja sicher aus Dungeon Lords, das war damals schon eine irre gute Idee.
        Grundsätzlich schaue ich auch gerne über Deine Regel, wenn Sie soweit fertig ist, bisher ist sie ja noch Stadtteile/Weltraum-Mischmasch.

  2. Ich find’s megawitzig, würde aber Bezüge zu anderen Spielen weglassen. Wer weiß, ob man Terraforming Mars in ein paar Jahren noch kennt?!
    Weiter so, ich bin gespannt!
    Lg John

  3. Hi,
    ach nee. Der Text gefällt mir nicht so richtig. Ich halte ihn für halbwegs passend, wenn er zu einem Spiel führt, in dem man alles nicht so ernst nehmen sollte

  4. Hey Manu, ich finde die Farbvariante deutlich besser. Die Symbole sind leicht mit den Planeten zu verwechseln und machen den Plan unübersichtlich. Die unterschiedlichen Hintergründe sind gut zu erkennen.

    Tolles Projekt, bin gespannt wie es weiter geht

    1. Es könnte ja auch ein anderes Symbol sein. Aber es stimmt, alle Symbole können warscheinlich mit dem Planeten verwechselt werden. Gerade kam mir noch die Idee die Farbe müsste ja auch nicht Flächendeckend sein sondern könnte am Rand der Grenzen verlaufen. Ich mach glaub ich mal ein Bsp. und stell das dann Montag nochmals kurz vor Danke, hoffe du bleibst dran – freue mich jedenfalls sehr wenn andere mitlesen.

  5. Also Thematisch wuürde das mit den Planeten doch auch noch gut passen dass man entweder einen Planeten besetzt und ausbeutet, oder einen Planeten kontrolliert und die Steuern kassiert, so irgendwie halt.

  6. Ich finde den Halo-Effekt um die Planeten wesentlich besser als deine beiden Versionen. Passt grafisch viel besser.
    Zusätzlich würde ich darauf achten, dass die „Machtzentren“ auch die fetten, bunten Planeten abbekommen, das hat mich in deinem Beispiel verwirrt, warum dieser minikleine graue Mond ein Machtzentrum sein soll.

    Bezüglich der Karten: Sind ganz hübsch, nur der grünrote Balken oben will mir so gar nicht gefallen. Kannst du das nicht anders lösen, etwa mit zwei verschiedenen Symbolen in den Farben, die du eh schon verwendest?
    Und ich würde versuchen, auch der letzten Karte noch Symbolsprache statt Text zu geben. Ganz oder gar nicht. ;)

    1. Ich schau mal ob ich das auch mit einem Symbol geregelt bekomme. Wobei diese Balken wichtig für die spätere Spielmechanik sind. Eine überlegung ist es dennoch wert. Der Text auf der Karte wird wohl Text bleiben. Es ist ja nicht nur die eine Karte sondern insgesamgt gibt es 4 Sonderkarten die etwas ganz anderes tun. Finde sowas immer nervig wenn man dann wegen Sonderkarte deren Effekt man nicht versteht nochmal in der Spielregel nachschauen muss. Siehst du das anders? Mmh muss ich auch mal weiter drüber nachdenken. Ich danke dir für dein Kommentar. Ein paar sehr gute Einwürfe und Gedankengänge dabei.

      1. Ich nehme an, Du versuchst Sprachunabhängigkeit herzustellen? Dann muss ich Peter natürlich Recht geben. Mich als Spieler stört ein kurzer Satz auf einer Karte allerdings weniger als das in den ersten drei Partien leider viel zu häufig notwendige Nachschlagen in der Spielregel.
        Zumal, wenn man ein bestimmtes Spiel nicht in einer festen Gruppe spielt, sondern immer mal wieder neue Leute da sind.

        Die Farbbalken könntest Du auch durch ein Symbol ersetzen, das in die linke obere Ecke kommt. Bspw. ein grüner Stern und ein roter Kreis. Dann hast Du die Farben für „Aus-dem-Augenwinkel-sofort-erkennen“ immer noch drin, bist aber auch Farbenblinden gegenüber gut aufgestellt. In dem Fall müssten die Karten halt von links nach rechts gefächert liegen, statt von oben nach unten.

        Bzgl. Machtzentren: Ich finde die Aureole besser als die Einfärbung des Gebiets. Das Optimum ists allerdings noch nicht. Wie wäre es mit einer überdimensionierten Satelitenschüssel (o.Ä.) am entsprechenden Planeten?

  7. Zu Tag 5 / Spielregel:

    0. Das Spielziel scheint noch aus der alten Version zu stammen („Stadtviertel“, „Schweizer Bank“). Im ganzen Text tauchen immer wieder Wörter auf, die vermutlich noch aus dem alten Spiel stammen. Crtl+F „Stadt“, „Geld“.

    1. Ich kann keinen generellen Ablauf finden. Wie viele Wertungsphasen gibt es denn?
    Ganz oben taucht die Zahl „3“ auf, aber nur einmal, und nicht da, wo ich sie gerne sehen würde… Und die Formulierung des Spielendeparagraphen lässt für mich die Interpretation zu, dass es „3+1“ Wertungen gibt. Wann und wodurch wird die besondere „letzte Runde“ eingeleitet? Bzw was ist daran „besonders“?
    Ich würde daher unbedingt einen Absatz vor „Aktionsphase“ einfügen, der etwa sowas sagt: „Das Spiel verläuft über drei(?) Runden, die jeweils aus einer Aktionsphase und einer Wertungsphase bestehen. Nach der dritten Wertungsphase endet das Spiel.“

    2. Was und wo sind „Bonusfelder“? Du schreibst, man darf die nutzen, aber nichts weiter.

    3. Verstehe ich die Wertung richtig, dass es in keiner Weise darum geht, eine Mehrheit in einem Gebiet herzustellen?
    Sprich: Die Drohnen der anderen Spieler sind völlig egal?

    4. Der neue Startspieler erhält 3 oder 4 Geld (=Siegpunkte?).
    „Abhängig von der Spieleranzahl“. Ja, aber wie denn abhängig davon?

    5. Ich würde auf keinen Fall schreiben, dass die Anordnung der Planeten „egal“ ist. Das ist ein negativ besetztes Wort.
    Außerdem: Ist es wirklich egal? Dann lege ich die Karten mit 10 cm Abstand zueinander, so dass sie nicht benachbart sind. Oder in einer langen Wurst aneinander, so dass die Karten maximal weit voneinander weg sind. Geht das?

    1. Vielen Dank für deine Ausführungen. Ja da muss ich echt nochmal einiges an Zeit reinstecken. Deine Anmerkungen werde ich sofort reinarbeiten.

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