Workshop: Spieleentwicklung in Ennepetal

Ende April findet in Ennepetal bei Anspieler ein Spieleentwickungsworkshop statt. Geleitet wird der Workshop von dem Spieleautor Till Meyer. Till Meyer arbeitet seit 1985 mit Spielen. 1998 wurde gemeinsam mit Nicole Stiehl Spieltrieb gegründet. Spieltrieb entwickelt in erster Linie Spiele im Auftrag von Bildungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und Werbeagenturen.
Neben diesen etwa 80 entstandenen Spielen wurden in Eigenregie Spiele wie Bankraub, Eynsteyn, Jets, Wolfsspuren oder Die Box herausgegeben.

Fakten:         

  • Termin: am 23. und 24. April in Ennepetal bei Anspieler
  •  Veranstalter und Leitung: Spieltrieb
  • Kosten: 72, – € Diese Teilnahmegebühr beinhaltet weder Unterkunft, noch Verpfelgung!  
  • Anmeldung: till.meyer@t-online.de
                                                    

Einladung:

Vermutlich hat jeder, der gern spielt, schon die Idee gehabt: Also, eigentlich würde ich auch gern mal ein Spiel entwickeln…
Vielleicht einfach aus Spaß an der Freude, oder weil ihn oder sie ein Thema fasziniert, zu dem es noch kein Spiel gibt.
Vielleicht auch, weil ein bestimmtes Spiel dramatische Mängel hat, und man glaubt, es besser machen zu können. (An dieser Stelle sei dem kreativen Kopf schon mal ein herzliches „Doch, doch, das kannst du besser machen!“ zugerufen.)
Aber wie anfangen? Wie kommen Spieleautoren auf aufregende Ideen? Wie kann man die Mängel beheben, die sich beim ersten Entwurf eines Spiels vermutlich herausstellen?
Vielleicht hat der eine oder andere bereits sogar schon ein Spiel entwickelt und kam an irgendeinem Punkt nicht weiter. Und nun liegt das arme Ding in einer Schublade.
Es scheint Menschen zu geben, die, vielleicht aufgrund eines frühen traumatischen Erlebnisses, zweifelhafter Erziehungsmethoden oder einer genetischen Fehlprogrammierung das Erfinden von Spielen im Blut haben.
Diese fragwürdigen Gestalten sitzen oft mit Gleichgesinnten in Kneipen, Cafés, oder um die heimische Kerze herum und erfinden am laufenden Meter Spiele.
Alle anderen, nicht auf diese Weise Gesegneten, stehen dagegen immer wieder vor den entstandenen Ideen und staunen darüber, dass man tatsächlich Spiele erfinden kann.
Dabei hat die Fähigkeit, Spiele zu erfinden, oder vorhandene Spiele zu verbessern, nicht undbedingt etwas mit dem Obengenannten zu tun – jeder Mensch, der gern spielt, kann Spiele erfinden, vorausgesetzt, er oder sie beschäftigt sich ein wenig mit dem, was ein gutes Spiel ausmacht.

Dieser Workshop richtig sich, wie aus den Anfangszeilen wohl hervorgeht, in erster Linie an Anfänger/innen, die noch kein Spiel entwickelt haben. Ich freue mich aber auch über jeden Autoren/jede Autorin, die schon eine gewisse Erfahrung sammeln konnten. Ich bin sicher, dass auch ihr einige zusätzliche Einblicke bekommt, wie man Spiele analysieren und an eine Spielentwicklung herausgehen kann. Solltet ihr im Ungewissen sein, ob dieser Workshop etwas für euch ist, dann einfach Kontakt mit mir aufnehmen und fragen.

Beginnen werden wir das Wochenende damit, dass wir vorhandene Spiele analysieren und feststellen, warum sie gut sind, oder eben auch nicht gut. Und wir werden Ideen entwickeln, wie man Mängel eines Spiels beheben kann. Dazu werden wir auch etwas in die Theorie hinter Spielen einsteigen.

Spiele zu entwickeln hat immer auch etwas zu tun damit, sich von liebgewordenen Denkmustern zu befreien. Richtig aufsehenerregende Spiele zeichnen sich in der Regel dadurch aus, dass sie ein Feuerwerk neuer Ideen sind.
Ein Teil des Workshops wird sich also mit Übungen beschäftigen, kreativ zu denken.

Danach werden wir in Kleingruppen selbst Spiele entwickeln. Dies geschieht mit zwei Methoden, die immer hervorragende Ergebnisse hervorbringen.
Die Ergebnisse jeder Gruppe werden in Abständen allen anderen vorgestellt und gemeinsam besprochen, so dass jede Gruppe auch von der Kreativität der anderen profitiert.

Ihr werdet erstaunt sein, welche phantastischen Spiele am Sonntag nachmittag entstanden sind.

Was wir an diesen beiden Tagen allerdings nicht machen werden, sind die oben erwähnten Prototypen der Teilnehmer besprechen und verbessern. Dafür sollten wir bei Interesse einen anderen Termin planen.

Die Teilnahme am Workshop kostet 72,- €. Diese Teilnahmegebühr beinhaltet weder Unterkunft, noch Verpflegung, allerdings Getränke und Knabberkram während des Workshops.
Wer von Samstag auf Sonntag in Ennepetal übernachten möchte, kann von Anspieler eine Liste mit preisgünstigen Unterkünften in näherer Umgebung bekommen.
Wir haben bereits Interessenten aus ein paar hundert Kilometer Entfernung, also werden wir uns auch bemühen, bei Bedarf Mitfahrgelegenheiten zu organisieren.

Wenn wir wissen, dass der Workshop stattfinden kann, geht jedem Teilnehmer/jeder Teilnehmerin eine Rechnung von Spieltrieb zu.
Danach werden bei einer Absage bis vier Wochen vor dem Termin 50% der Teilnahmegebühr zurück erstattet. Bei einer kurzfristigen Absage gibt es keine Rückerstattung.
Selbstverständlich kann jemand, der kurzfristig zurück treten muss, einen Ersatzteilnehmer nennen.
Der Workshop ist auf maximal 18 Teilnehmer/innen begrenzt.

 

1 Gedanke zu „Workshop: Spieleentwicklung in Ennepetal

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